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Geführte Herbstwanderung durch das Sonnenuhrendorf Taubenheim / Spree

 

Der Fremdenverkehrsverein Oppach e.V. hatte für Sonntag, den 06. September 2015 zu seiner traditionellen Herbstwanderung eingeladen. Diesmal sollte der geführte Ausflug nicht allzu weit gehen:

Wir hatten zu einem Trip ins benachbarte Taubenheim, in das Dorf der Sonnenuhren einge-laden.

 

Leider spielte der Wettergott diesmal keine gute Rolle: kühle Temperaturen und ein wolken verhangener Himmel hatten lediglich 16 unentwegte Wanderlustige zu einer Teilnahme veranlassen können.

Dennoch hatte sich unser Wanderleiter, Herr Ellmer, gut auf die Erklärungen während des Ausfluges vorbereiter. In Taubenheim gibt es immerhin über 30 Sonnenuhren verschie-denster Bauart, unterschiedlicher Hersteller und aus mehreren Bauepochen. Die meisten der Uhren sind exakt eingestellt und amtlich zertifiziert. Will man alle Naturchronometer besichtigen, bräuchte es dazu eines ganzen Tages. Aus diesem Grunde hatte Herr Ellmer eine Route ausgewählt, die uns nur zu 16 Stationen führte und die wir einschließlich der traditionellen Picknickpause in ca. 4 Stunden absolvieren konnten.

Die Wanderer konnten dank der durchdachten Führung Uhren betrachten, die man nicht so ohne weiteres zu sehen bekommt. Das war möglich, indem die Route auch in Privatgrundstücke und auf Höfe führte, was mit den Eigentümern im Vorfeld abgesprochen war.

Zu jeder Uhr gab es eine kurze Erläuterung über die Konstruktion, das Baujahr und die technischen Besonderheiten, die den meisten Teilnehmern Neues und bisher nicht bekanntes boten.

Alle waren sich einig, dass die Taubenheimer Sonnenuhren in Ihrer Vielzahl und Vielfalt sowie in Ihrem meist hervorragenden Zustand etwas einmaliges in unserer Region sind und vielleicht noch mehr Beachtung und Wertschätzung verdient hätten.

Nachdem wir uns in der Wanderpause bei Kaffee, Kuchen, Fettschnitten und verschiedenen Getränken gestärkt hatten, ging es auf den letzten Teil des Rundganges. Dieser führte uns in Richtung Alter Graben auch auf den Hof der Schriftstellerin Annelies Schulz. Das war noch ein besonders nachhaltiges Erlebnis, kam es doch hier zu vielen guten Gesprächen mit der weithin bekannten Persönlichkeit über die Heimat, über gemeinsame Bekannte aus alten Zeiten und über ihre interessanten Bücher.

Dankbar und um viele Eindrücke reicher beendeten wir die Wanderung am Ausgangspunkt am Oppacher Schloss nicht ohne den Wunsch, dass die Tradition der geführten Wanderungen des Fremdenverkehrsvereines unbedingt weiter geführt werden sollte.

 

Bilder: Peter Domschke, Wolfgang Knobel

 

 

Der Vorstand des Fremdenverkehrsvereines Oppach e.V.